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Save the Date! Mitgliederversammlung 2021

Liebe Mitglieder,

dieses Jahr findet unsere Mitgliederversammlung am 24.10. statt – ein Sonntag. Markiert euch diesen Termin schon mal im Kalender!
Nach langem Überlegen und Abwägen, ob nicht doch eine Präsenzveranstaltung möglich wäre, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es diese Jahr wieder eine Online-Veranstaltung sein muss. Trotzdem freuen wir uns über euer zahlreiches virtuelles Erscheinen!
Wenn ihr Programmpunkte für unsere Versammlung habt, die über das Obligatorische hinausgehen, dann schreibt uns gerne an kontakt@kulturweiter.de.

Weitere Details und die „offizielle“ Einladung mit Anmeldung etc. folgen demnächst.

Herzlich,
Anni, Armin, Elena, Ella und Nelson

 

 

 

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Mentoring Programm

Mentoring Programm

Im Rahmen unseres kulturweiter-Themenjahres 2021 Diversität & Chancengleichheit starten wir in Zusammenarbeit mit kulturweit ein Mentoring-Programm für den Bewerbungsprozess.

Denn wir wollen zu einer Gesellschaft beitragen, die allen Menschen ungeachtet ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft, ihres Bildungshintergrundes, ihrer Religion, ihres Alters und Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung sowie physischer oder psychischer Beeinträchtigungen gleiche Chancen gewährt.

Wie Du selbst weißt, kann eine Bewerbung für kulturweit nicht nur zeitintensiv, sondern auch nicht immer einfach sein.
Insbesondere für junge Menschen, die beispielsweise Schwierigkeiten im schriftlichen Ausdruck haben oder aus sogenannten bildungsfernen Familien kommen und wenig bzw. keine Hilfestellung haben, kann der Bewerbungsprozess zur unüberwindbaren Hürde werden, die die Motivation und Bereitschaft zur Teilnahme am Freiwilligendienst hemmt. Nicht nur Fragen, die im Rahmen der Bewerbung zu beantworten sind, sondern auch  vorangestellte Überlegungen wie „Welche Anforderungen muss ich erfüllen?” oder „Was erwartet mich im Ausland mit kulturweit?”, „Wie bereite ich mich auf einen Freiwilligendienst im Ausland vor?“ erfordern ein hohes Maß an Eigeninitiative und Vorstellungskraft.

Dieses Mentoring-Programm soll den Bewerber*innen ehemalige kulturweit-Freiwillige als Mentor*innen zur Seite stellen, die sie auf Augenhöhe mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen bei der Bewerbung für einen kulturweit-Freiwilligendienst unterstützen. Du würdest dabei über den Zeitraum der Bewerbungsphase im Austausch mit einem ausgewählten Mentee in Kontakt stehen und ihm/ihr beratend zur Seite stehen.

Kontakt

Wir laden Dich – egal ob Vereinsmitglied oder kulturweit-Alumna/us – dazu ein, Dich danach als Mentor*in zu engagieren. Hierzu kannst du ein Formular ausfüllen, dass du HIER ausfüllen kannst,  und bis zum 12.09.2021 an verein@kulturweiter.de senden kannst.
Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, dann freuen wir uns, Dich am 25.09.2021 bei unserem Workshop für die neuen Mentor*innen begrüßen zu können. Um Mentor*in für dieses Programm zu werden, musst Du diesen Online-Workshop besuchen.
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Online-Workshop am 4. Juli: Deconstruct Diversity – Diversität kritisch hinterfragt

Online-Workshop im Rahmen des kulturweiter-Themenjahres „Diversität & Chancengleichheit“

Veranstaltungsort: Zoom und Miro

Datum: Sonntag, 4. Juli 2021 – 11:00 bis 13:00

Teamerinnen: Nuri und Jenny

Mit Diversität werden gemeinhin bessere Aufstiegschancen für Frauen in Führungspositionen oder Multikulturalismus als gesellschaftliche Bereicherung in Verbindung gebracht. In diesem Workshop werfen wir einen dekonstruierenden Blick auf das Konzept Diversität. Wir stellen uns die Frage, inwiefern der Begriff auf eine gerechtere Gesellschaft hinwirkt oder wo er vielleicht auch zu kurz greift. Dafür ziehen wir verschiedene Perspektiven auf Diversität heran und finden in ihrer Vielfalt unsere eigene Positionierung und Handlungsoptionen.

Anmelden könnt Ihr Euch per Mail über
j.geiser@posteo.de

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BNE aktiv – und kulturweiter mittendrin!

Viel ist passiert in der Welt der BNE – nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei Konferenzen und jede Menge Vernetzung gab es in den letzten Wochen. Wir – Viktoria und Leo – wollen euch davon berichten:

Zuerst fand vom 10.-11. Mai die youcoN Fachkonferenz mit einer Hand voll Jugendorganisationen statt, die im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung aktiv sind. Neben Strategieabsprachen konnten wir unsere Forderungen im Rahmen einer Podiumsdiskussion direkt an relevante Politiker*innen herantragen. Außerdem durften wir zusammen mit Fabian vom youpaN einen Thementisch moderieren. Apropos Strategieabsprachen – wir haben einige Vertreter*innen anderer Jugendorganisationen kennengelernt und wiedergesehen, die zum Teil auch in der Nationalen Plattform oder in einem Fachforum sitzen. Wir schmieden weitere Pläne, gemeinsam strategisch die Jugendstimme laut werden zu lassen.

Vom 17. bis 19. Juni waren wir auf der Weltkonferenz im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung vertreten. Mit 2800 Teilnehmenden aus 70 Ländern diskutierten wir drei Tage lang, wie die Agenda 2030 besser angegangen und BNE im schulischen und außerschulischen Kontext progressiver umgesetzt werden kann. Das digitale Format erlaubte leider weniger Teilhabe als gehofft, es war nur an wenigen Stellen möglich, gerade mit Vertreter*innen aus anderen Ländern in Kontakt zu treten. Dafür haben gerade die Ministerialrunden dazu beigetragen, einen Überblick über die verschiedenen Herangehensweisen der BNE-Umsetzung in den UN-Mitgliedsstaaten zu bekommen. Bei der anschließenden nationalen Konferenz am 19. Juni haben wir gemeinsam mit dem youpaN eine „Townhall“ zur Jugendbeteiligung im BNE-Prozess moderiert. In diesem Rahmen konnten wir sowohl unsere Forderungen platzieren, als auch mit Vertreter*innen aus Organisationen und Ministerien über den bisherigen und zukünftigen Prozess ins Gespräch kommen. An beiden Veranstaltungen hat das youpaN eine präsente Rolle eingenommen – bei der Weltkonferenz rühmte die Bundesregierung sich, indem es die großartige Jugendbeteiligung in Deutschland lobte, und auf der nationalen Konferenz hat Ronja als Co-Moderatorin durch das Programm geführt.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden damit, wie viel im Rahmen der Plattform und allem drum herum gerade passiert. Wir sind froh, teil davon zu sein und bleiben weiter am Ball!

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Sticker-Wettbewerb zum Themenjahr

Nicht nur das Erstarken der Rechten erfordert, dass wir uns alle verstärkt für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung einsetzen und für eine offene und plurale Gesellschaft einstehen. Wir möchten uns im Verein in diesem Jahr verstärkt dafür einsetzen strukturelle Diskriminierungen auf verschiedensten Ebenen nicht nur zu benennen, sondern vor allem uns selbst dafür zu sensibilisieren diese zu erkennen.
Das neue Trendhobby 2020/21 „Spazierengehen“ bringt Menschen auf die Straßen – in langsamen Schritt und mit offeneren Augen für ihre Umgebung. Einen Raum, um Zeichen und Botschaften zu platzieren.
Als Vorstand des Alumni-Vereins kulturweiter e.V. haben wir uns entschlossen, das kreative Potenzial unserer Mitgliederschaft zu nutzen, um Motive für Sticker zu gestalten, die die Welt draußen vielfältiger machen und zur Idee des Themenjahres – der Förderung von Diversität und Chancengerechtigkeit – beitragen. Sticker sind dabei ein gutes und günstiges Mittel um diesem Themenkomplex mehr Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu geben.
Als Verein, dessen Mitglieder breit verstreut leben, genießen wir eine enorme geografische Reichweite, die wir gerne nutzen möchten. Die ausgewählten Motive werden mit geballter Vereinspower überall dort zu bestaunen sein, wo Alumni leben – grenzenloses Potenzial.
Wir laden alle Mitglieder des Vereins und alle kulturweit Alumni daher herzlich ein, an dem Sticker-Wettbewerb teilzunehmen.
Wir freuen uns auf eure kreativen Ideen, schickt diese bitte bis zum 01.10.2021 an kontakt@kulturweiter.de und meldet euch auch gerne, wenn ihr noch Fragen oder Anmerkungen habt!

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BNE-Wochen 2030 vom 01.-31.05.2021


Nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) deshalb als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. 

Mit dem Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen“– kurz „BNE 2030“ – hebt die UNESCO die Bedeutung von BNE für die globale Nachhaltigkeitsagenda mit ihren 17 Zielen klar hervor. Das auf zehn Jahre angelegte Programm läuft wie die Agenda bis 2030 und zeigt, welchen Beitrag Bildung für nachhaltige Entwicklung zu jedem einzelnen der nachhaltigen Entwicklungsziele leisten kann. Dabei nimmt „BNE 2030“ auch Zielkonflikte zwischen den einzelnen SDGs stärker in den Fokus und hebt drei Schlüsselbegriffe für die Zukunft von BNE hervor: Transformatives Handeln, strukturelle Veränderungen und eine kritische Auseinandersetzung mit unserer technologischen Zukunft. 

Erfahrt mehr über das UNESCO-Programm „BNE 2030“ unter https://www.unesco.de/bildung/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/unesco-programm-bne-2030 

Im Mai 2021 feiern wir in Deutschland den Auftakt des neuen UNESCO-Programms zu Bildung für nachhaltige Entwicklung „BNE 2030“: Bei der Weltkonferenz vom 17. bis 19. Mai 2021, die online stattfindet und in Berlin ausgerichtet wird, kommen Teilnehmende aus allen UNESCO-Weltregionen zusammen, um die „Decade of Action“ zu BNE einzuläuten. Unter dem Motto „Mit BNE in die Zukunft – BNE 2030“ findet am 19. Mai 2021 die nationale Auftaktkonferenz statt. 

Um die Zeit rund um die zwei Konferenzen zu
gestalten und BNE in die breite Öffentlichkeit zu tragen, haben die Deutsche UNESCO-Kommission und das Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 1. bis 31. Mai 2021 die „BNE-Wochen“ ins Leben gerufen. Als Verein setzen wir uns dafür ein, dass die Nachhaltigkeitsziele umgesetzt werden. Außerdem sind wir auch  beim Rahmenprogramm der BNE Konferenzen und dem deutschlandweiten Auftakt des Programms: Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen – kurz „BNE 2030“ dabei.

Mehr Infos: www.unesco.de/bne und www.bne-portal.de

 

Ausschreibung: Teamer*innen für vier Workshops im Rahmen des kulturweiter-Themenjahres zu Diversität & Chancengleichheit gesucht

Liebe Vereinsmitglieder, liebe kulturweit-Alumni, liebe BNE- und Welterbe-Teamer*innen,

Diversität & Chancengleichheit – so lautet das Motto für das kulturweiter-Themenjahr 2021.

Warum uns dieses Thema so am Herzen liegt? Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die allen Menschen ungeachtet ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft, ihres Bildungshintergrundes, ihrer Religion, ihres Alters und Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung und Beeinträchtigungen gleiche Chancen gewährt.

Ein Blick – ob auf die eigene Biografie, vor die eigene Haustür oder auf globale Machtverhältnisse – verrät jedoch: Diversität & Chancengleichheit gehen nicht immer miteinander einher. So bleibt der Anspruch auf soziale Gerechtigkeit oftmals unerfüllt.

Wie weit sind wir von einem gesellschaftlichen Zusammenleben entfernt, in dem Diversität & Chancengleichheit kein hohles Versprechen, sondern praktizierte Realität darstellen? Welche Rolle spielen beide Wertvorstellungen als Leitplanken für eine nachhaltige Entwicklung? Wie divers und chancengleich ist das UNESCO-Welterbe? Und wie können wir durch unser Handeln gesellschaftliches Zusammenleben in diesem Sinne gestalten? 

Lasst uns diesen Fragen gemeinsam auf den Grund gehen.

Wir laden Euch – BNE- und Welterbe-Teamer*innen sowie alle Vereinsmitglieder und kulturweit-Alumni mit Erfahrung in der Gestaltung von Bildungsangeboten – dazu ein, das Themenjahr mit Euren Interessen und Anliegen mitzugestalten. 

Wie könnt ihr euch engagieren? Gestaltet einen zweistündigen Online-Workshop, in dem Ihr einen Aspekt beleuchtet, der Euch in Bezug auf Diversität & Chancengleichheit besonders bewegt und führt ihn im Laufe des Jahres durch. 

Über das Jahr verteilt sollen insgesamt vier Workshops mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten stattfinden.

Die digitale Infrastruktur (Zoom und Miro) wird vom Verein gestellt. Euer Online-Workshop sollte sich an Vereinsmitglieder, kulturweit-Alumni sowie allgemein an Menschen mit Interesse an UNESCO-Themen richten.

Was benötigen wir von euch? Bewerbt Euch bis zum 10. April 2021 unter verein@kulturweiter.de mit einem kurzen, max. halbseitigen Konzept für einen zweistündigen Online-Workshop. Stellt kurz dar, welche Erfahrungen Ihr in der Gestaltung von Bildungsangeboten bereits gemacht habt. Gebt bitte auch an, in welchem Quartal des Jahres – am besten gleich an welchem konkreten Termin – Ihr den Workshop gerne durchführen würdet.

Es bleibt Euch überlassen, ob Ihr den Workshop alleine oder zu zweit teamt. Für Euren Einsatz erhaltet Ihr eine Aufwandsentschädigung von 70 € pro Person.

Hinweis: BNE- bzw. Welterbe-Teamer*innen, die ihre Weiterbildung bis zur Workshop-Durchführung noch nicht beendet haben, können sich entscheiden: Entweder lasst ihr Euch den Workshop als noch ausstehende Leistung im Rahmen Eurer Weiterbildung anrechnen, oder Ihr erhaltet die Aufwandsentschädigung, jedoch ohne Anerkennung der Leistung im Rahmen der Weiterbildung. BNE- und Welterbe-Teamer*innen, die ihre Weiterbildung bis dahin beendet haben, erhalten die Aufwandsentschädigung.

Für den Einsatz als Teamer*in im Rahmen des Themenjahres ist keine Vereinsmitgliedschaft erforderlich.

Wir freuen uns auf Eure Ideen

Euer kulturweiter-Vorstand

Ausschreibung_ BNE- und Welterbe-Teamer*innen für vier Workshops im Rahmen des kulturweiter-Themenjahres zu Diversität & Chancengleichheit gesucht-3

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kulturweiter PubQuiz

Wir haben 2021 das erste Themenjahr für unseren Verein ausgerufen. Dieses Jahr dreht sich bei Kulturweiter alles rund um die Themen Diversität und Chancengleichheit. Euch erwartet eine ganze Reihe von Programmpunkten, die über das Jahr verteilt stattfinden, darunter Workshops, Filmabende und ein Stickerwettbewerb.
Was jetzt noch fehlt? Genau, eine passende Auftaktveranstaltung. Anstatt uns berieseln zu lassen, wollen wir miteinander in Kontakt kommen – deshalb haben wir uns für euch etwas besonders Interaktives überlegt: Macht mit beim ersten exklusiven Kulturweiter PubQuiz!
In drei Runden à fünf Fragen könnt ihr in Teams euer Wissen rund um unser Jahresthema unter Beweis stellen, Neues lernen und am Ende gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen!
Wie anmelden?
Bitte meldet euch per DM über Instagram/Facebook oder per Mail an kontakt@kulturweiter.de um euch für das Quiz anzumelden. Wir schicken euch dann den Zoom-Link vor der Veranstaltung zu. Ihr müsst keine Vereinsmitglieder sein, um teilzunehmen.
Wir freuen uns auf euch!
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Ausschreibung: Bewerbung als Mitglied im Jungen Forum der Deutschen UNESCO-Kommission

Was bedeutet kulturelle Vielfalt in Deutschland? Wie schaffen wir Chancengerechtigkeit in der Bildung? Was ist für einen Umschwung zu nachhaltiger Entwicklung nötig? Und wie können wir das Internet und Künstliche Intelligenz dafür in verantwortungsvoller Weise nutzen? Das Junge Forum kann Dein Raum werden, um solche großen – und auch kleinen – Fragen mitzudiskutieren und Lösungen voranzubringen.

Das Junge Forum soll die junge Generation in ihrer gesamten gesellschaftlichen Vielfalt widerspiegeln. Wir suchen 15 Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, die sich mit uns der Zukunft stellen. Für mindestens zwei Jahre engagierst Du Dich im Jungen Forum und setzt Dich für die Interessen Deiner Generation ein.

Die komplette Ausschreibung findest Du hier.

Wenn Du Teil des Jungen Forums werden möchtest, um gemeinsam mit anderen die Arbeit der Deutschen UNESCO-Kommission zu gestalten, bewirb Dich jetzt bis zum 15. Februar 2021.

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Das neue Vorstands-Team stellt sich vor

Am 27.06.2020 wurde bei der ersten digitalen Mitgliederversammlung von kulturweiter ein neuer Vorstand gewählt.
Bevor wir uns vorstellen, möchten wir uns aber zunächst einmal beim „alten Vorstand“ bestehend aus Carlo Backes, Sophie Peterson, Liane Schäfer und Agnesa Schmudke für ihr Engagement bedanken. Wir hoffen, dass wir ihre Fußstapfen ausfüllen können.
Der neue Vorstand besteht aus Ann-Christin „Anni“ Sager, Armin Aminian, Gabriela „Ella“ Randig, Elena Weidemann und Nelson Kueck .

Ann-Christin Sager

Anni wohnt seit einigen Jahren in Berlin, hat dort letztes Jahr ihren Master in Europäischer Ethnologie abgeschlossen und ist zur Zeit noch auf dem Weg in die Berufswelt. Sie war 2016 für sechs Monate mit kulturweit im Goethe-Institut Ghana in der Kulturprogrammabteilung tätig. Beim Verein ist Anni für die Mitgliederverwaltung und Administration zuständig. Wenn sie nicht gerade eure Mitgliedsanträge bearbeitet, singt sie gerne im Chor und mag Schildkröten.

 

 

 

Armin Aminian

Armin wird sich um die Finanzen des Vereins kümmern. Seit Jahren engagiert er sich schon im Vereinskontext. So ist er in der Teil der BNE-Teamer*innenausbildung und war letztes Jahr bei dem Junge Ideen für die DUK Projekt dabei. Aktuell steht er am Ende seines European Economics Masters in der Welterbestadt Bamberg.

 

 

 

Elena Weidemann (Foto: Hella Wittenberg)

Elena war 2017 mit kulturweit in Kairo und ist seitdem in der Alumni-Arbeit aktiv – als Mitglied des Orgateams auf Seminaren, in der BNE-Teamer*innenausbildung und jetzt im Vorstand von kulturweiter. Sie lebt ebenfalls in Berlin, wo sie nach ihrem Bachelor in Sozial- und Kulturanthropologie zwei Jahre lang im Projekt- und Kommunikationsbereich eines Social Start Ups gearbeitet hat.  Ab  dem Herbst wird Elena wieder die Schul – oder eher Universitätsbank drücken, um einen Master zu machen. Im Vorstand wird sie sich vor allem um das Thema Kommunikation und gemeinsam mit Nelson und Ella um Projekte und BNE kümmern.

 

 

 

 

Gabriela Randig

Gabriela aka Ella ist Kölnerin, wohnt jedoch seit vielen Jahren in Berlin. In jüngster Vergangenheit verbrachte sie lange Stunden im Regionalzug nach Frankfurt (Oder), wo sie Soziokulturelle Studien im Master studiert und sich mit Fragen der Stadtforschung, Migration und Ethnizität wie auch des Postkolonialismus befasst. Wenn Ella einmal nicht in Berlin anzutreffen ist, hält sie sich höchstwahrscheinlich in Brasilien oder einem anderen lateinamerikanischen Land auf. Im kulturweit-Kosmos engagiert sie sich als Welterbe-Teamerin und setzt sich für die Stärkung von Jugendpartizipation in der Deutschen UNESCO-Kommission ein. Bei kulturweiter ist sie vor allem für die Projektarbeit zuständig.

 

 

Nelson Kueck

Nelson ist 21 Jahre jung und studiert BWL mit Informatik an der Technischen Uni München. In seiner Freizeit macht er gerne Sport, liest Bücher und diskutiert gerne mit seinen Freunden über soziale Themen. Mit kulturweit war er 2018 in Mexiko an einer PASCH-Schule vom Goethe-Institut. Jetzt freut er sich darauf, im Vorstand zusammen mit Armin, Anni, Ella und Elena in  den nächsten beiden Jahren neue Projekte für kulturweiter ins Leben zu rufen. So zum Beispiel ein Buddy-Programm: damit zukünftige Freiwillige sich mit ehemaligen Freiwilligen vernetzen können.  Wenn ihr coole Ideen habt, schreibt Nelson unter: kueck@kulturweiter.de.

 

 

 

Lisa Ossenbrink

Lisa Ossenbrink wird den Vorstand wie bisher als Assistenz unterstützen.

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns auf zwei spannende und produktive Jahre Vereinsarbeit mit euch!

Es grüßen Anni, Armin, Elena, Ella und Nelson.

 

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Auf dem Weg zur Zwischenbilanz der Nationalen Plattform BNE

Die Nationale Plattform BNE ist ein 2015 vom Bundesbildungsministerium eingesetztes Gremium bestehend aus Vertreter*innen verschiedener Bereiche (Vereine, Verbände, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, etc.), die gemeinsam daran arbeiten, eine Strategie zur Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen auszuarbeiten. Auch kulturweiter ist darin vertreten, Annabelle Wischnat sitzt für unseren Verein im Gremium und berichtet regelmäßig von den neuesten Entwicklungen!

In unserer Weiterbildung und den Seminaren lehren, lernen und leben wir Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Damit BNE aber fester Bestandteil auf allen Ebenen der Bildungssysteme wird, bedarf es festen Strukturen und politischem Willen.

In den letzten Jahren, auf zahlreichen Treffen und nach vielen geschriebenen Papieren, konnte 2017 endlich der Nationale Aktionsplan BNE veröffentlicht werden. Hier ist in verschiedenen Bildungsbereichen dargestellt, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um BNE deutschlandweit umzusetzen.

Ein Beispiel sind die Bundesländer, die in Lehr- und Rahmenplänen, Curricula und der gesamten Lernumgebung in den Schulen im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes BNE verankern. Hier findet ihr einen Überblick, welche Bundesländer BNE wo, wie und in welchen Fächern umsetzen.

Für uns als Verein ist der Nationale Aktionsplan ebenso wichtig: Wir bilden junge Menschen als Multiplikator*innen für BNE aus und tragen so dazu bei, dass Lernende die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erlangen. Der Nationale Aktionsplan sieht einer Stärkung – von qualifizierenden als auch finanziellen Anreizsystemen – von Multiplikator*innen in der BNE vor, von denen auch wir profitieren können.

Bis zum Herbst arbeitet die Nationale Plattform BNE weiter daran, die bisherige Gremienstruktur und die Kenntnisse ihrer Mitglieder besser nutzen zu können, sowie an der Zwischenbilanz und Entwicklungen der letzten Jahre.

2019 endet aber das UNESCO-Weltaktionprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung. Damit BNE aber weiterin nachhaltig gestärkt wird, wird es ein internationales BNE-Nachfolgeprogramm ab 2020 geben – die Auftaktkonferenz mit vielen Beteiligungsmöglichkeiten findet im Sommer nächsten Jahres in Berlin statt.

Wer von euch an der Gremienarbeit in der Nationalen Plattform interessiert ist, kann sich gerne bei Annabelle unter bne@kulturweiter.de melden. Alle aktuellen Informationen, viel Wissenswertes und Informationen rund um BNE gibt es auf dem BNE-Portal.

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Die Mitgliederversammlung 2019 ist Geschichte!

Nach der Mitgliederversammlung ist vor dem kulturweit(er)-Jubiläumsjahr (oder eher: mittendrin)! Unser gemeinsames Mai-Wochenende im Baumhaus in Berlin war nicht nur aufgrund des Wiedersehens vieler liebgewordener Menschen ein Highlight. Wir konnten auch ordentlich Ideen sammeln, was wir uns für kulturweiter im Jahr 2019 und darüber hinaus wünschen: Ein neues Leitbild, Vernetzung mit anderen UNESCO-nahen Vereinen und Clubs und eine dicke Jubiläumsparty! Für alle, die am Wochenende nicht in Berlin dabei sein konnten aber Teil dieser neuen Projekte sein möchten, erfahren hier mehr:

Mit Unterstützung vom IAC (International Alumni Center) und KollegiaL e.V., dem Alumni-Verein des Freiwilligenkollegs, hat sich kulturweiter das Zeil gesetzt im Rahmen unseres fünfjährigen Bestehens einen weiteren Blick zu wagen und zu fragen: Wer sind wir? Welche Ziele verfolgen und wofür stehen wir? Was machen wir schon richtig gut und welche Potentiale sind noch ungenutzt? Gemeinsam möchten wir ein Vision für kulturweiter entwickeln – und brauchen dafür euch! Die AG Leitbild freut sich über weitere Teilnehmende und wartet freudig auf eure Mail an kontakt@kulturweiter.de!

Wie können wir uns nachhaltig mit anderen Akteur*innen, Clubs und Vereinen aus dem UNESCO oder DUK-Dunstkreis vernetzen? Welche Themen sind für uns und andere spannend? Wie verbinden wir uns regionalübergreifend oder lokal und schlagen größere kulturweiter-Wellen? Ihr habt Ideen und wollt uns unterstützen? Immer her mit euch an: kontakt@kulturweiter.de!

Und natürlich: die kulturweiter-Jurte! Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 10 Jahren kulturweit haben wir die Möglichkeit, unsere Projekte und uns anderen Alumni vorzustellen. Aber nicht nur mit Handschütteln und Hallo: Nein, wir haben eine Jurte an der Spree!!! Diese gilt es im Rahmen der Alumni-Convention am 13. September zu bespielen – mit Musik, Theater, Bewegung, Kunst, Talks, Workshops – you name it: (fast) alles ist möglich! Die Arbeitsgemeinschaft „Jubiläum“ freut sich über eure Teilnahme oder Ideen an kontakt@kulturweiter.de!

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Junge Ideen für die DUK

Text: Lea Keßler

Im Februar kam zum ersten Mal die neu ins Leben gerufene Gruppe „Junge Ideen für die DUK“ in Berlin zusammen. Ziel des ca. 25-köpfigen Teams ist es, eine effektive Strategie zur Jugendbeteiligung für die Deutsche UNESCO-Komission (DUK) zu entwickeln.

Es ist eine durchaus heterogene Gruppe aus allen möglichen Ecken Deutschlands – von Ravensbrück bis Lüneburg sind zahlreiche Orte vertreten. Wir alle bringen Erfahrungen mit verschiedensten Formen von Jugendpartizipation und unterschiedlich viel Vorwissen über die UNESCO und die DUK mit. (Das ist meiner Ansicht nach nicht per se schlecht und kann – ganz im Gegenteil – vielleicht sogar zum Erfolg der Gruppe beitragen.)

Ich persönlich kam während meiner Schulzeit in Hessen vor allem im Rahmen der Schülervertretung mit Jugendpartizipation in Kontakt – als Schulsprecherin, in der Schulkonferenz und im Vorstand des Stadtschülerrates in Gießen.

Die DUK habe ich im Rahmen meines Freiwilligendienstes mit kulturweit kennengelernt, den ich ab September 2017 für ein Jahr an einer PASCH-Schule in der Nähe von Danzig in Polen absolvierte. Seit Oktober 2018 studiere ich Recht und Politik an der Europa-Universität in Frankfurt (Oder).

Für mich ist Jugendpartizipation wichtig, weil junge Leute einen unglaublich großen Teil unserer Gesellschaft ausmachen und trotzdem regelmäßig überhört und ignoriert werden, obwohl viele Entscheidungen große Auswirkungen auf die Zukunft unserer Generation haben.^12

Meiner Meinung nach ist es in einer Demokratie essenziell, dass alle gehört werden, eine Möglichkeit zum Mitentscheiden haben und dass junge Menschen ernstgenommen werden wie ein vollwertiger Bestandteil unserer Gesellschaft.

Als ich von der Ausschreibung der DUK las, war ich positiv überrascht, dass eine Organisation wie die DUK eigenständig die Initiative ergreift und anerkennt, dass die Jugend zu wenig in ihre Entscheidungsprozesse eingebunden ist, keine marginale Randgruppe ist und daraus den Schluss zieht, sie verstärkt einzubeziehen.

So ging es wohl auch den Anderen, die allerdings ganz unterschiedliche Verbindungen zur DUK haben. Es sind weitere ehemalige kulturweit-Freiwillige sowie Mitglieder des Alumnivereins kulturweiter e.V., eine Schülerin einer UNESCO-Projektschule eine Studierende an einem UNESCO-Lehrstuhl oder auch Teilnehmende der Welterbeteamer*innen-Fortbildung von Kulturweit.

Die bei unserem ersten Wochenende vorherrschende Atmosphäre ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Ich habe Gleichgesinnte kennengelernt und wurde von ihrem Tatendrang angesteckt. Ich hoffe, dass diese Motivation, die die Gruppe mitbringt, während des Prozesses nicht verloren geht.

Insgesamt sind vier weitere je zweitägige Treffen geplant. Das erste, welches vor zwei Wochen in Berlin stattfand diente dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Verschaffen eines Überblickes über Akteure und Beteiligte im Rahmen der DUK sowie der weiteren Planung der Arbeitsweise der Gruppe. Begleitet wurde das Treffen von Anna Veigel (Leiterin von kulturweit), Dr. Lutz Möller (Stv. Generalsekretär der DUK) und dem kulturweiter-Vorstand. Letzterer organisierte auch ein Abendprogramm für uns, welches eine zum Nachdenken anregende Stadtführung mit einem ehemaligen Obdachlosen umfasste.

Eine Woche nach unserem ersten Treffen fand bereits eine Skype-Konferenz mit anderen europäischen UNESCO-Nationalkommissionen zur Thematik der Jugendbeteiligung statt, bei welcher Mirwais sich als Vertreter unserer Gruppe beteiligen konnte.

Außerdem hat die DUK uns angeboten, dass wir an der nächsten Generalversammlung im Juni teilnehmen können, wo wir die Gelegenheit bekommen, in Form von kurzen Reden direkt mit den Mitgliedern der NatCom in Kontakt zu treten und mit ihnen unsere Themen zu diskutieren.

Dieser vielversprechende Auftakt macht Hoffnung auf ein Gelingen des Projekts. Wir wünschen uns, dass das Endergebnis ein demokratisches und inklusives Beteiligungskonzept wird, das es Jugendlichen erlaubt, Gehör zu finden und aktiv mitzuwirken. Auch Langfristigkeit und Nachhaltigkeit der Partizipation sind uns sehr wichtig.

Bis dahin liegt ein langer Wegs vor uns, aber wir starten motiviert und voller Tatendrang.

Falls ihr Ideen oder Anregungen an unsere Gruppe habt, freuen wir uns, wenn ihr diese mit uns teilt.

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Nationale Plattform BNE zieht Zwischenbilanz

Ein Jahr nach dem großen Meilenstein für BNE in Deutschland, der Verabschiedung des Nationalen Aktionsplanes, hat sich die Nationale Plattform BNE Anfang Juni getroffen, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Vertreter*innen aus den Fachforen und der Nationalen Plattform haben sich über ihre bisherigen und geplanten Aktivitäten, wie BNE in allen Bildungsbereichen strukturell verankert werden kann, ausgetauscht und Synergien und Bereiche, in denen es noch Unterstützung benötigt, identifiziert. Ziel des Nationalen Aktionsplanes ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen unseres Bidungswesens, von der Kita bis zur Berufsausbildung und darüber hinaus, zu integrieren und zu leben.

Für kulturweiter sitzt unser Mitglied Annabelle Wischnat in der Nationalen Plattform BNE und bringt sich mit unserer BNE-Weiterbildung ein, in der junge Menschen zu Multiplikator*innen ausgebildet werden und so ihre Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung weitergeben.

Dieses Gebiet des non-formalen informellen Lernens ist sehr divers und besteht beispielsweise aus Verbänden, Vereinen, Studierendeninitiativen oder Jugendgruppen, die auch Multiplikator*innen ausbilden. Aufgrund dieser zahlreichen Akteure ist es wichtig, anerkannte und finanzielle Strukturen zu schaffen, um weiterhin engagierte Menschen für BNE zu gewinnen und sie zu Change Agents zu machen.

Beteiligungsformate
Der BNE-Prozess bietet interessierten Menschen Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen, beispielsweise über die thematischen Partnernetzwerke oder den jährlich stattfindenen BNE-Agendakongress.
Seit diesem Jahr findet eine BNE-Tour durch ganz Deutschland statt, bei der auf Veranstaltungen die Ergebnisse der Nationalen Plattform vorgestellt und an konkreten Projekten erlebbar gemacht werden.

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BNE-Seminar: Lebensmittel zum Zweck

BNE-Seminar: Lebensmittel zum Zweck. Wie das Wirtschaftssystem im Ernährungssektor wirkt.

Wie wirkt sich der kontinuierliche Wachstumszwang auf unser Ernährungssystem aus? Welche ökologischen und sozialen Konsequenzen sind mit dem Wachstumszwang in der Nahrungsmittelindustrie verbunden? Und welche alternativen Ansätze für eine zukunftsfähige Ernährung jenseits des Wachstumsparadigmas gibt es bereits? Als Grundlage dient unser Themenheft „Lebensmittel zum Zweck“. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht das Ausprobieren und die kritische Reflexion unterschiedlichster sowohl kognitiv orientierter als auch erfahrungsbasierter Methoden.

Das Seminar wird vom Verein FairBindung e.V. angeboten.

Es wird ein Teilnahmebeitrag von 35 € pro Person erhoben. Mittagessen und Snack werden gestellt.

Datum: 29. Juni 2018 – 1. Juli 2018
Veranstaltungsort: Hasenheide 54, 10967 Berlin (kulturweit-Büro)
 
Das Seminar wird als Aufbauseminar für BNE-Teamer*innen angeboten. Sollten nicht alle Plätze besetzt werden, können auch nicht BNE-Teamer*innen an dem Seminar teilnehmen.
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BNE-Seminar Klimawandel und Klimagerechtigkeit in der Bildungsarbeit

Wenn wir heute über Nachhaltigkeit reden, dauert es nicht lang bis wir beim Thema Klima angelangen. Klimaveränderungen und die entsprechenden möglichen und beobachteten Folgen haben sich weltweit zu einem Politikum entwickelt. Doch auch im persönlichen Alltag spielt der Klimawandel eine Rolle, sodass Mut zu Nachhaltigkeit eigentlich direkt den Mut zu Klimaschutz miteinschließt.

Nur wer findet sich schon zurecht in der vollen und lauten Arena unzähliger Meinungen, Bilder und Geschichten, die uns täglich umgeben und uns vorzuschreiben scheinen, wie wir uns zu verhalten haben? Wer fühlt sich nicht hin und wieder überwältigt von der Komplexität und den vielen Unsicherheiten, die aktuelle Klimaveränderungen mit sich bringen?

Diese Herausforderungen möchten die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“-Teamerinnen Anna und Marie in einem Aufbauseminar aufnehmen und gemeinsam erarbeiten, wie sich der Klimawandel mit einem ganzheitlichen Ansatz im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) adressieren lässt, um nicht zuletzt zu mehr Engagement im Bereich Klimaschutz zu motivieren. Die Schwerpunkte des Seminars sollen deshalb Klimafolgen und Klimagerechtigkeit sowie pädagogische und methodische Besonderheiten und Herausforderungen bei der Einbindung des Klimadiskurses in die BNE-Praxis sein. Inhaltlich soll sich dem Klima dabei vielfältig und interdisziplinär genähert und auch auf praktische Beispiele eingegangen werden.

Seminarzeiten: 06.07.2018 ab 16:00 bis 08.07.2018 14:00

Seminarort: Thinkfarm in der „Alten Mu“, Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel

Unkostenbeitrag: 20€

Schlafmöglichkeiten können bei Bedarf in privaten Wohnungen ermöglicht werden.

Teilnehmendenzahl: 20

Anmeldung über kontakt@kulturweiter.de bis zum 15.06.2018

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Mitgliederversammlung 2018

Am Wochenende vom 5.-6. Mai war es wieder soweit – Zeit für die alljährliche Mitgliederversammlung von kulturweiter e.V. – und auch dieses Jahr war die Planung äußerst umfangreich. Vor allem sollte ein neuer Vorstand gewählt und der alte Vorstand, nach vier Jahren hervorragender Arbeit seit der Gründung des Vereins 2014, verabschiedet werden.

Der Samstag begann mit einem entspannten Brunch, mit viel selbstgebackenem Kuchen, und diente dem Kennenlernen, Wiedersehen und Austauschen. Danach begann der offizielle Teil der Mitgliederversammlung, währenddessen wir auf das Jahr, das hinter uns lag, in finanzieller und struktureller Hinsicht zurückblickten. Auch Anna Veigel, Leiterin von kulturweit, nahm an diesem Tag an der Mitgliederversammlung als Bindeglied zwischen kulturweit und kulturweiter teil. Ein großer Teil des offiziellen Parts war zudem die Wahl des neuen Vorstands. Carlo Backes, Sophie Peterson, Agnesa Schmudke, Liane Schäfer und Sophia Anders werden ab sofort den Vorstand von kulturweiter e.V. darstellen und treten somit in die Fußstapfen des alten Vorstandes (Lea Ludwig, Annabelle Wischnat, Charlotte Müller, Vera Wirtz und Sabrina Busse), der die letzten vier Jahre hervorragende Arbeit geleistet hat.

Nachdem der offizielle Teil der Versammlung beendet war und der Vorstand nun aufgeregt und voller Vorfreude auf die nächsten zwei Jahre blickt, nahm die Gruppe am Nachmittag an einer Frauen*politischen Stadtführung, organisiert von „Frauentouren“, teil. Diese ließ uns einige Plätze in Berlin, wie den Rosa-Luxemburg-Platz oder den Alexanderplatz, in neuem Licht sehen und einige weitere interessante und erschreckende Fakten über Frauen* in der Politik und Gesellschaft Berlins und Deutschlands lernen.

Ausklingen ließen viele von uns den Tag mit einem Getränk und Falafel-Teller am Rosa-Luxemburg-Platz, erschöpft vom Tag, aber voller Vorfreude auf den nächsten Morgen.

Der Sonntag war vor allem durch intensive Vereinsarbeit geprägt. In einem Open Space beschäftigten sich verschiedene Gruppen mit Themen, die den Verein nachhaltig betreffen. So überarbeitete eine Gruppe die Homepage von kulturweiter e.V. und stellte weitere Ideen zur wirksameren Öffentlichkeitsarbeit vor. Eine andere Gruppe begann mit der Arbeit an einer interaktiven „kulturweiter-Karte“, die es den Mitgliedern in Zukunft ermöglichen soll, sehen zu können, wo in Deutschland kulturweiter-Mitglieder leben, zwecks einfacherer Vernetzung.

Gut vernetzt werden ab sofort die kulturweiter-Regionalgruppen in Leipzig, die ihr Kick-off Treffen vor wenigen Tagen hatte und in Berlin, deren erstes Treffen am 31.05.2018 stattfinden wird, sein. Diese Regionalgruppen sollen als Ort zur Vernetzung und zum Austausch mit anderen Mitgliedern dienen, aber vor allem auch als Ansprechpartner und Unterstützung bei der Umsetzung verschiedener regionaler und auch überregionaler Projektideen.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Vereinsarbeit im „Open Space“ war die Fortführung des auf dem letzten Herbstwochenende in Marburg (November 2017) gegründeten Arbeitskreises zum Thema „UNESCO und Jugendpartizipation“. Auf Initiative von Agnesa Schmudke, Vertreterin Deutschlands auf dem European UNESCO Youth Meeting 2017 und seit diesem Wochenende auch Teil des Vorstands, gründete sich diese Arbeitsgruppe. Ihr Ziel ist es, die UNESCO-Jugendbeteiligung in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) demokratischer und nachhaltiger zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich eine Gruppe kulturweiter-Mitglieder bereits am

4. Mai mit Vertretern der DUK getroffen und die Idee eines zweijährigen Mentoring-Programms für junge Menschen, die eine Verbindung zu Themen der UNESCO haben, entwickelt. Für die Ausarbeitung dieser Idee ist nun kulturweiter verantwortlich. Dies stellt für uns eine große Chance dar, fordert aber auch einiges an Hingabe. Deswegen plant die Arbeitsgruppe noch diesen Sommer einen Workshop zusammen mit Vertreter*innen von kulturweit, kulturweiter und der DUK, um die Rahmenbedingungen und Inhalte eines solchen Mentoring-Programmes auszuarbeiten, welcher für alle Interessent*innen offen sein soll.

Geschafft aber glücklich“ – so endete am Sonntagnachmittag die diesjährige Mitgliederversammlung von kulturweiter e.V. Die Vereinsarbeit hört jedoch nicht auf. Auch dieses Jahr ist der kulturweiter-Terminkalender voller aufregender Events. Als nächstes freut sich der Verein vor allem auf das Alumni-Treffen, das am 15. bis 17. Juni am Werbellinsee bei Berlin stattfinden wird, sowie auf das diesjährige Herbstwochenende, das voraussichtlich im November 2018 stattfinden soll. Weiterhin stehen einige Regionalgruppentreffen zum regionalen Vernetzen und Engagieren an und es werden hoffentlich immer mehr.

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Neuer Vorstand gewählt

Hi, wir sind der neue Vorstand!

Frisch gewählt und voller Vorfreude auf die kommenden zwei Jahre: Anfang Mai haben Annabelle, Vera, Charlotte, Lea und Sabrina ihre Posten an uns übergeben. Große Fußstapfen: die fünf haben den Verein nicht nur gegründet, sondern zu dem gemacht, was er heute ist! Mehr als 180 Mitglieder in ganz Deutschland, Mitgliederversammlungen, Herbsttreffen, kulturweiter-Space! Vielen Dank für diese tolle Arbeit!

Gemeinsam möchten wir nun die Vereinsstrukturen weiter ausbauen, die Verbindungen zu kulturweit und Deutscher UNESCO-Kommission stärken und euch natürlich weiterhin bei der Umsetzung eurer Projekte unterstützen! Bald sind wir mit individualisierten E-Mail-Adressen erreichbar und freuen uns über eure Ideen, Vorschläge und Feedback! Auch können wir es kaum erwarten noch mehr von euch beim Herbstwochenende des Vereins kennenzulernen.

Bis dahin – habt einen großartigen Sommer, seid aktiv und macht tolle Dinge!

Herzlich,

Euer kulturweiter-Vorstand

Sophie, Liane, Carlo, Sophia und Agnesa

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BNE-Seminar: Wider der Ungerechtigkeit

Menschen sind nicht gleich. Aber ihre Rechte.

„Einst durfte man nicht wagen, frei zu denken; jetzt wäre dies möglich, aber man könne nicht mehr, weil man nur noch denken wolle, was man wollen solle, und eben das würde als Freiheit empfunden” (Adorno, 1944).

Die Ablenkung vom Wesentlichen. Das Zufriedengeben mit dem Oberflächlichen. Eine Gesellschaft, die sich rationalen Automatismen hingibt: Wir wollen dem weißen Kaninchen in seinen Bau folgen und dem Schein von einer gerechten Gesellschaft auf den Grund gehen.

Tabula rasa. Stellt euch vor, ihr dürft eure eigene Gesellschaft entwerfen. Niemand weiß zuvor, welche Position er oder sie in dieser einnehmen wird. Würden in diesem Konstrukt alle Menschen in der Ausgangsposition die gleichen Chancen haben? Gleiche Bildungschancen und die gleichen Möglichkeiten zur wirtschaftlichen und sozialen Teilhabe an Prozessen und Entscheidungen? Wie ausschlaggebend sind die materiellen Ausgangsbedingungen? Wäre es eine Idee von Welt, in der der Mensch Mensch sein kann, so wie er ist und sich fühlt? Welche Pflichten und Rechte würden dem*der Einzelnen anhängen?

Ausgehend vom Sustainable Development Goal (SDG) “Reduced inequalities” setzen wir uns in diesem Aufbauseminar mit Gerechtigkeit auseinander. Neben der Idee dahinter, wollen wir uns mit unserer eigenen Beteiligung daran und mit bestehenden Mechanismen der Ungleichheit und Diskriminierung in unserer Gesellschaft beschäftigen.

Durch biografisches Arbeiten und angeleitete Selbstreflexionen wollen wir versuchen, unser Selbst in der Welt besser zu verorten. Partizipationsmöglichkeiten und Bildung werden hierbei besonders angesprochen. Des Weiteren wollen wir uns überlegen, wie wir mit bestehenden Verhältnissen in der Gesellschaft und im globalen Kontext umgehen können und welche Möglichkeiten bestehen, sich für eine gerechtere Gesellschaft aktiv einzubringen.

Metaebene trifft Individuum: Inspiriert von den Perspektiven ihrer Studiengänge schauen Lysan und Eva durch manchmal sehr ähnliche, manchmal sehr unterschiedliche Brillen auf Themen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. In diesem Seminar bringen sie Politikwissenschaften, Kunstgeschichte, Germanistik, Psychologie, Management und Kommunikationswissenschaften zusammen mit ihren Erfahrungen in der non-formalen, machtkritischen Bildungsarbeit. In der realen Welt (außerhalb ihrer Studien) machen sie beide die BNE-Weiterbildung von kulturweiter, in deren Kontext dieses Seminar angeboten wird.

Anmeldungen bitte an kontakt@kulturweiter.de

Datum: 1.-3. Juni 2018
Seminarort: Deutsche UNESCO-Kommission kulturweit, Hasenheide 54, 10967 Berlin
Teilnahmegebühr: 20 Euro

 

 

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Ausschreibung BNE-Weiterbildung

Fragen zu Nachhaltigkeit, Bildungsgerechtigkeit, Klimazielen und den Sustainable Development Goals beschäftigen euch und ihr wollt mehr über Bildung für nachhaltige Entwicklung erfahren? Dann bewerbt euch noch bis zum 2. Mai als Teamer*innen für BNE!

Seit 2014 gibt es die Weiterbildung zu BNE-Teamer*innen, gemeinsam durchgeführt durch kulturweit und unserem Alumni-Verein. Mehr als 50 Personen sind bisher in der Ausbildung, absolvieren und geben jährlich viele Seminare zu nachhaltigen Themen.

Für den Jahrgang 2018/19 haben wir die Organisation und Struktur der Ausbildung umgestellt, sie inhaltlich und zeitlich gestrafft. Es wird ab jetzt fixe Termine und einen Jahrgang geben, der die Seminarphase gemeinsam durchläuft. Erfahrt hier mehr über die Ausbildung und reicht eure Bewerbung noch bis zum 2. Mai ein.